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Lipica |
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Kürspezialist Rapcewicz triumphiert im Grand Prix |
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Bericht von Susanne Müller |
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Für Michal Rapcewicz aus Polen erweist sich das internationale Dressurturnier im
slowenischen Lipica immer mehr als gutes Pflaster. Im vorigen Jahr gewann er im
Stammgestüt der weltberühmten Lipizzaner die FEI-Weltcupkür, und in diesem Jahr
triumphierte er mit seinem Erfolgspferd Randon im Grand Prix. Mit 68.638 Prozent
piaffierte sich der 27-jährige, der sein Land 2008 bei den Olympischen Spielen
in Hongkong vertrat, souverän auf Platz eins. Die silberne Schleife ging an den Österreicher Peter Gmoser, der mit seinem Oldenburger Hengst Cointreau auf 67.872 Prozent kam. Der 38-jährige, der im Burgenland einen eigenen Dressurstall betreibt, bekam übrigens schon im zarten Alter von sechs Jahren seine ersten Reitstunden. "Zuhause haben wir nur über drei Dinge gesprochen: Pferde, Pferde, Pferde. Ich hatte gar keine andere Chance, als Reiter zu werden", so Gmoser, der sich mit seiner Placierung auch bestens für die Europameisterschaften der Dressurreiter in England empfahl. Immerhin gilt Lipica als EM-Sichtung der österreichischen Reiter. Mit einer sehr harmonischen Vorstellung, die nur durch einen Patzer in der ersten Piaffe getrübt wurde, landeten Anna Merveld und Coryolano auf Rang drei (67.149 %). Die 46-jährige Hinnemann-Schülerin, Irlands Aushängeschild im Dressursport, hatte im vorigen Jahr den „Special“ in Lipica gewonnen. Platz vier im Grand Prix (65.404 %) ging an den Österreicher Hannes Mayr mit seiner Stute Ellis, die im vorigen Jahr als bestes Dressurpferd Oberösterreichs in die Geschichte einging. Mayr konnte übrigens extrem entspannt in den Grand Prix einreiten: Nur zwei Tage zuvor war sein Sohn Maximilian auf die Welt gekommen. Den fünften Platz im internationalen Grand Prix erreichte der Franzose Jean-Philippe Siat mit dem Weltmeyer-Sohn Tarski van de Zuutho (64.936 %). alle Ergebnisse finden Sie bei Hippo Data >>> |
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